Allgemeines
Geburtsort:
Nowy Dwor b. Warschau (Polen)
Kommentar zum Ehemann:
21.03. 1903 geboren in München, 29.09.1979 gestorben in Stuttgart
jüdisch
Studium Geschichte und Geographie
Promotion 1926 in Breslau
Diss. "Die Juden von Militsch"
Rabbiner
Kommentar zu den Kindern:
1. Kind: Abraham, 1932 geboren
2. Kind: Jakob, 1934 geboren
3. Kind: Meny, 1935 geboren
4. Kind: Miriam, 1938 geboren
Sonstiges:
Eltern: Benzian Grosswirth
Sandra Grosswirth (Landau)
Beruf
Fachbezeichnung:
Fachärztin für Kinderheilkunde
Art der Tätigkeit:
in Aschaffenburg als Kinderärztin tätig (1932-1939)
in Palästina als Kinderärztin tätig (1939)
Tätigkeitsorte:
1932-1939: Aschaffenburg (RMK 1937)
Veränderungen nach 1933:
Jüdin nach dem Gesetz vom 07.04.1933
1938 Zulassung zur Kassenärztin erloschen, "da Jüdin"
1938 Entziehung der Approbation
20.11. 1939: Ausbürgerung
Wanderte 1939 mit ihren Kindern nach Palästina aus, ihr Mann war bereits dort
26.01.1940: Entzug der Doktorwürde per Beschluss
Literatur
Quellen und Sekundärlitertur
Quellen:
Archivalien
Ebert, Monika: Zwischen Anerkennung und Ächtung. Medizinerinnen der Ludwig-Maximilians-Universität in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Neustadt an der Aisch. 2003
Harrecker, Stefanie: Degradierte Doktoren. Die Aberkennung der Doktorwürde an der Ludwig-Maximilians-Universität München während der Zeit des Nationalsozialismus. München. Herbert Utz Verlag. 2007. S. 266
RMK 1937
Portrait:
Ebert, Monika: Zwischen Anerkennung und Ächtung. (Siehe Quellen)
Harrecker, Stefanie: Degradierte Doktoren (Siehe Quellen)
Eigene Publikationen
Publikationen:
Ein Fall von Epicardcyste. München, Med. Diss. v. 31. Juli 1930
Deskriptoren:
Emigration
Approbation in Weimarer Republik
jüdische Abstammung
Abitur
Ärztin im Emigrationsland