Helene Köllisch

Allgemeines

Nachname:
Köllisch
Vorname:
Helene
Geburtsdatum:
29.11.1890
Geburtsort:
Neckarau
Sterbedatum:
16.08.1953
Sterbeort:
Ingolstadt
Konfession:
katholisch
Beruf des Vaters:
Kaufmann
Sonstiges:
Eltern: Anton Köllisch, Anna Köllisch, geb. Seitz.
Helene Köllisch verstarb am 16.8.1953 im Alter von 62 Jahren in Ingolstadt, Friedrich-Ebert-Str. 25. Es ist daher zu vermuten,, daß sie bis an ihr Lebensende in Ingolstadt gewohnt hat, wo sie auch schon in den zwanziger und dreißiger Jahren als Ärztin tätig war (und verm. auch in den folgenden Jahren).

Ausbildung

Ausbildung und Schule:
Köllisch besuchte das Großherzogliche Realgymnasium zu Mannheim. Im Juli 1911 erhielt sie dort das Zeugnis der Reife. Anschließend begann sie ein Studium an der Großherzoglich badischen Ruprecht-Karls-Universität zu Heidelberg und legte dort im Wintersemester 1916/17 das Staatsexamen ab.
Ort des Staatsexamens:
Heidelberg
Datum des Staatsexamens:
1917
Ort der Promotion:
Heidelberg
Datum der Promotion:
29.08.1918
Datum der Approbation:
19.08.1917

Beruf

Fachbezeichnung:
Fachärztin für Frauenleiden, Zulassung 1920
Kinderärztin, Zulassung 1921
Art der Tätigkeit:
1920-21 niedergelassene Ärztin für Frauen- u. Kinderheilkunde in Hamburg
1926-1945 niedergelassene Ärztin in Ingolstadt
Kommentar zur Tätigkeit:
1920 Zulassung als Fachärztin für Frauenleiden
Tätigkeitsorte:
1920, 1921 Hamburg, Immenhof 18
1926/27-1945: Ingolstadt
noch 1953 wohnhaft: Ingolstadt, Friedrich-Ebert-Str. 25
Haupttätigkeitsort:
Hamburg
Ingolstadt
Veränderungen nach 1933:
Mitglied in der NSDAP und im NSD-Ärztebund, zugelassen Amt für Volksgesundheit
Mitgliedschaften:
Hartmannbund (Eintritt: 15.11.1950)
NSDAP (ab 1.5.1937)
NS-Ärztebund (18.2.1942)

Literatur

Quellen und Sekundärlitertur

Quellen:
RMK 1926/27, 1929, 1931, 1933, 1935, 1937
Lebenslauf (Diss.)
Der dtsch. Arzt 3 (1953), H.9, S. 303
Hamburger Wschr. f. Ärzte u. Krkkassen (26.09.1920), Nr. 39, S. 347, (20.03.1921), Nr. 12, S. 103
Archivalien

Eigene Publikationen

Publikationen:
Über pathologischen Verlauf der kindlichen Placentagefäße. Heidelberg, Med. Diss. v. 1917
Deskriptoren:
Approbation im Kaiserreich
NS-Ärztebund
NS-Gesundheitsdienst (o.ä.)
NSDAP