Hanna Seehof, geb. Steinthal

Allgemeines

Nachname:
Seehof
Geburtsname:
Steinthal
Vorname:
Hanna
Geburtsdatum:
15.03.1887
Geburtsort:
Oldenburg
Konfession:
mosaisch
Beruf des Vaters:
Kaufmann
Ehemann:
Philipp Seehof
Sonstiges:
Mutter: Cäcilie, geb. Bernstein
Vater: Iwan Steinthal

Ausbildung

Ausbildung und Schule:
Besuch der zehnklassigen höheren Mädchenschule, der Cäcilienschule, in Oldenburg
anschließend Wechsel zu den Realgymnasialkursen für Mädchen an der Sophienschule in Hannover
Ostern 1908 das Abiturium vor der Kommission der Leibnizschule in Hannover abgelegt
daraufhin Medizinstudium: ein Semester in Freiburg i.Br., die übrigen neun Semester in Berlin studiert, hier 1910 das Physikum, 1913 das medizinische Staatsexamen bestanden
als Medizinalpraktikantin von Dezember 1913 bis August 1914 auf der inneren Abteilung des Urbankrankenhauses in Berlin tätig
Ort des Staatsexamens:
Berlin
Datum des Staatsexamens:
1913
Ort der Promotion:
Berlin
Datum der Promotion:
1915
Datum der Approbation:
04.08.1914

Beruf

Fachbezeichnung:
Kinderärztin (RMK 1929, 1931, 1933, 1935)
Art der Tätigkeit:
1914 Assistenzärztin am städtischen Waisenhaus zu Berlin
1918, 1919, 1926/27, 1929, 1931, 1933, 1935 niedergelassene Ärztin
Tätigkeitsorte:
1914 Berlin
1919, 1926/27, 1929, 1931 Berlin, Bregenzerstr. 15
1933, 1935 Oldenburg
Haupttätigkeitsort:
Berlin
Oldenburg
Veränderungen nach 1933:
Jüdin nach dem Gesetz vom 07.04.1933. Ihr Schicksal ist nicht bekannt.
Mitgliedschaften:
Verein f. Inn. Med. u. Kinderhk. in Berlin (seit 1918)

Literatur

Quellen und Sekundärlitertur

Quellen:
Lebenslauf (Diss.)
MK 1919, RMK 1926/27, 1929, 1931, 1933, 1935
Verhandl. d. Vereins f. innere Med. u. Kinderhk. in Berlin, Leipzig 1919, Mitgliederverz., XXIX
Seidler, EduardKinderärzte 1933-1945. Bonn 200, S. 307
Archivalien

Eigene Publikationen

Publikationen:
Die Carcinomoperation des Uterus in den Jahren 1905-1915 in der Frauenklinik der königlichen Charité zu Berlin. Berlin, Diss. Med. v. 1915
Deskriptoren:
Fachgesellschaften
jüdische Abstammung
Approbation im Kaiserreich