Frida Peterhanwahr, geb. Kornblum

Allgemeines

Nachname:
Peterhanwahr
Geburtsname:
Kornblum
Vorname:
Frida
Geburtsdatum:
23.09.1888
Geburtsort:
Wohlau (Schlesien)
Sterbedatum:
02.12.1937
Sterbeort:
Berlin
Beruf des Vaters:
Sanitätsrat
Ehemann:
Peterhanwahr

Ausbildung

Ausbildung und Schule:
Abitur 1909 am Realgymnasium zum Zwinger in Breslau
Medizinstudium in München und Göttingen
Staatsexamen Mai 1914 in München
Praktisches Jahr an der Akademie für praktische Medizin in Düsseldorf. Bei kriegsausbruch die Approbation erhalten. Nach mehrjähriger Assistinnenzeit an der Düsseldorfer Akademie, an Lazaretten der Westfront u. gyn.-chir. Tätigkeit am Krankenhaus Neukölln Niederlasung in Berlin.
Ort der Promotion:
Berlin
Datum der Promotion:
27.03.1929
Datum der Approbation:
1914

Beruf

Art der Tätigkeit:
ca. 1919 bis 1937 niedergelassene Ärztin in Berlin-Friedenau
Kommentar zur Tätigkeit:
1927 stand sie auf der Vorschlagsliste des Groß-Berliner Ärztebundes für die Wahlen zur Berliner Ärztekammer
Tätigkeitsorte:
1919-37: Berlin, dort:
Berlin-Buckow (RMK 1919)
Rönnebergstr. 15 (RMK 1926/27, 1928, 1929, 1931, 1933, 1935, 1937)
Haupttätigkeitsort:
Berlin
Veränderungen nach 1933:
Jüdin nach dem Gesetz vom 07.04.1933. Entzug der Kassenzulassung 1933.
Mitgliedschaften:
Groß-Berl. Ärztebund

Literatur

Quellen und Sekundärlitertur

Quellen:
MK 1919, RMK 1926/27, 1929, 1931, 1933, 1935, 1937
RMK 1937, Nachtrag 2 v. Oktober 1938. Leipzig 1938, S. 29
Ärztebl. für Berlin u. Kurmark 43 (1938), S. 143
Archivalien
Leibfried/Tennstedt, Berufsverbote, 1980, S. 260
Verzeichnis jüdischer Ärzte in der Reichshauptstadt, 1937

Eigene Publikationen

Publikationen:
Ein Fall von Endometriose des Nabels, zugleich ein Ueberblick über die Ergebnisse der Forschungen auf dem Gebiet der Endometriose. Berlin, Diss. Med. v. 1929
Deskriptoren:
Approbation im Kaiserreich
jüdische Abstammung
Standespolitik