Frieda Johanna von Herwarth, geb. Schneider

Allgemeines

Nachname:
Herwarth
Geburtsname:
Schneider
Vorname:
Frieda Johanna von
Geburtsdatum:
15.12.1889
Geburtsort:
Kummersdorf
Sterbedatum:
23.10.1955
Sterbeort:
Berlin
Kommentar zu den Lebensdaten:
T. Brugsch nennt sie in seiner Autobiographie, S. 188, "Frieda Herwarth von Bittenfeld, geb. Schneider", d. h. ihr Ehemann hieß Herwarth von Bittenfeld
Konfession:
evangelisch
Beruf des Vaters:
Rechnungsrat im Reichseisenbahn-Amt
Ehemann:
Herwarth von Bittenfeld, Hans-Wolfgang
Kommentar zum Ehemann:
(1871-1942). Oberst, 1915 Pressechef im Kriegsministerium in Berlin
in 3. Ehe mit Frieda Schneider verheiratet
Sonstiges:
Vater: Friedrich Schneider
1931 war sie Mitbegründerin der "Deutschen Vereinigung berufstätiger Frauen", einem Zweig der "International Federation of business and professional Women", welche 1930 in der Schweiz gegründet wurde. 1933 wurde der deutsche Zweig der Vereinigung aufgelöst

Ausbildung

Ausbildung und Schule:
Besuch der Privatschule Helene Richters und der Realgymnasialklassen der Auguste Viktoriaschule zu Charlottenburg
Reifezeugnis im März 1911 abgelegt
Medizinstudium in Berlin, Juni 1916 medizinisches Staatsexamen
ab Juli 1916 Assistentin der II. med. Klinik der Königlichen Charité, hier bereits seit März 1914 gearbeitet
Ort des Staatsexamens:
Berlin
Datum des Staatsexamens:
Juni.1916
Ort der Promotion:
Berlin
Datum der Promotion:
11.08.1917
Datum der Approbation:
29.06.1917

Beruf

Fachbezeichnung:
Internistin (RMK 1926/27, 1929, 1931, 1937)
Art der Tätigkeit:
1926/27, 1929, 1931, 1933, 1935, 1937 niedergelassene Ärztin
1945 nebenamtliche Tätigkeit als Vertrauensärztin
gelegentlich Gutachterin für Allianz-Versicherung
Kommentar zur Tätigkeit:
Okt. 1921 Niederlassung als praktische Ärztin
Tätigkeitsorte:
1921 - 1955 Berlin, dort:
1926/27 Berlin-Charlottenburg, Wielandstr. 18
1929, 1931, 1933, 1935, 1937, 1943 Berlin-Grunewald, Ilmenauer Str. 11
1949 Berlin-Grunewald, Ilmenauer Str. 10
1955 Berlin Grunewald, Hohenzollerndamm 82
Haupttätigkeitsort:
Berlin
Veränderungen nach 1933:
1939 war sie Ärztin beim Deutschen Roten Kreuz. Sie war Mitglied in der NSDAP seit dem 01.04.1933 (ebenso wie ihr Mann) und in der NS-Frauenschaft
Mitgliedschaften:
Deutsche Vereinigung berufstätiger Frauen (1931 Mitbegründerin)
Hartmannbund (1933)
NSDAP
NS-Frauenschaft

Literatur

Quellen und Sekundärlitertur

Quellen:
Lebenslauf (Diss.)
RMK 1926/27, 1929, 1931, 1933, 1935, 1937
Jahresverzeichnis der an den Deutschen Universitäten erschienenen Schriften Berlin 1917, S. 117
Archivalien
Dtsch. Ärzteblatt 63 (1933), S. 45
Berl. Adressbuch 1943, S. 792, http://adressbuch.zlb.de
Berl. Ärztebl. 64 (1951) S.79
Ärzteverzeichnis für Groß-Berlin. Adressbuch für das Gesundheitswesen Gross-Berlin. Jahrgang 1949
Berliner Ärzte-Adreßbuch 1956. Berlin 1956, S. 141
Brugsch, Theodor: Arzt seit fünf Jahrzehnten. Berlin: Rütten & Loening 1958, S. 188/89
Genealogisches Handbuch des Adels, Bd. 71, 1979, S. 230
Berkel, T. W. M. van: Information on dr. h.c. Hand-Wolfgang Herwarth von Bittenfeld (1871 - 1942), http://www.nostradamusresearch.org/en/ww2/bittenfeld-info.htm v. 21.09.2009
Die Zeit. Chronik v. 1955, http://www.zeit.de/1955/44/CHRONIK v. 21.09.09
Portrait:
Bild der Gründungsversammlung der Deutschen Vereinigung berufstätiger Frauen im Deutschen Lyzeum-Club http://pallas.cegesoma.be/pls/opac/opac.search?lan=N&seop=6&sele=51&sepa=45&d... v. 22.09.2009

Eigene Publikationen

Publikationen:
Die Beziehung von Herzvolumen zum Rumpfvolumen. Berlin, Med. Diss. v. 1917
Deskriptoren:
Abitur
NSDAP
Einsatz im 1. Weltkrieg
Approbation im Kaiserreich
NS-Ärztebund
NS-Frauenschaft