Minna Cohn, geb. Simson

Allgemeines

Nachname:
Cohn
Geburtsname:
Simson
Vorname:
Minna
Geburtsdatum:
02.12.1890
Geburtsort:
Essen
Sterbeort:
Auschwitz
Kommentar zu den Lebensdaten:
verschollen in Auschwitz
Konfession:
mosaisch
Beruf des Vaters:
Kaufmann
Sonstiges:
Eltern: Hony Cohn und Julie, geb. Gottschalk

Ausbildung

Ausbildung und Schule:
Herbst 1911 Reifeprüfung als Externe am Städt. Knabengymansium zu Essen
Medizinstudium: München (2), Berlin (1), Heidelberg (2), dort Febr. 1914 ärztliche Vorprüfung
Freiburg (1), Berlin (1), SoSe 1915 Unterbrechung des Studiums aus privaten Gründen
Heidelberg (3), April 1917 dort Staatsexamen
ab Mai 1917 Medizinalpraktikantin an der Heidelberger Universitäts-Kinderklinik
Ort des Staatsexamens:
Heidelberg
Datum des Staatsexamens:
April.1917
Ort der Promotion:
Heidelberg
Datum der Promotion:
12.07.1918
Datum der Approbation:
03.07.1918

Beruf

Fachbezeichnung:
Stadtärztin (RMK 1933)
Art der Tätigkeit:
1919 stellvertr. Assistentin i.d. Luisenheilanstalt Heidelberg
1926/27 niedergelassene Ärztin in Remscheid
1929, 1931-35 ohne Praxis, Stadtärztin
Tätigkeitsorte:
1919: Heidelberg
1926/27 - 1935: Remscheid, dort: Alleestr. 85 (RMK 1931, 1933)
Remscheid-Vieringhausen (RMK 1935)
Haupttätigkeitsort:
Remscheid
Veränderungen nach 1933:
Jüdin nach dem Gesetz vom 07.04.1933. Nach 1933 aus dem Staatsdienst entlassen. Von Köln nach Auschwitz deportiert (o.J.).

Literatur

Quellen und Sekundärlitertur

Quellen:
Lebenslauf (Diss.)
RMK 1926/27, 1929, 1931, 1933, 1935
Jahresverzeichnis der an den Deutschen Universitäten erschienenen Schriften 1918, S. 180
Gedenkbuch - Opfer d. Verfolgung d. Juden, 1986, Bd. 1, S. 225

Eigene Publikationen

Publikationen:
Klinischer Bericht über 220 Fälle von Pleura-Empyem bei Kindern. Heidelberg, Med. Diss. v. 12.07.1918
Deskriptoren:
jüdische Abstammung
Approbation im Kaiserreich
ermordet im NS
Deportation ins Konzentrationslager